Elektro-Stahl + Halbjahr 2025/20262026-05-12· 2 min read
Thyssenkrupp Electrical Steel hat den halben Dezember 2025 keinen Elektro-Stahl produziert und am Standort Isebergues die ersten vier Monate 2026 nur…
Thyssenkrupp Electrical Steel hat den halben Dezember 2025 keinen Elektro-Stahl produziert und am Standort Isebergues die ersten vier Monate 2026 nur mit 50% Kapazität produziert, und jetzt wird er von Juni bis September KOMPLETT geschloßen. [1] Es gibt nicht mehr viele Elektro-Stahl Hersteller in Europa und die Nachfrage wird wegen dem Ausbau nachhaltiger Energiequellen und bestrebungen von Fossiler Energie weckzukommen angefeuert. Interessanterweise sieht das auch Thyssenkrupp so, da sie in der gleichen Presse Meldung mitteilen das der globale Bedarf bis 2050 sich verdreifachen soll, aber der Druck von Billig-Importen ist immens.[1] Laut einer Bekanntmachung über den Start einer Überprüfung von Schutzmaßnahmen der EU hat sich der Import aus dritt Staaten (chinesen) von flachgewalzten Erzeugnisse um 109% und von Elektroblech und Kernen um 82% im Vergleich zum Jahr 2021 erhöht.[2] Laut Zeitplan muss spätestens bis Februar 2027 konkrete Ergebnisse vorliegen, das Bedeuted das man in Q4 wahrscheinlich mit starken Schutzzöllen für diese Produktkategorien rechnen kann. Ich würde durch die Schließung der Anlage noch mehr Nachrichten erwarten, und sollte die EU vor Q4 etwas umsetzten wäre ich sehr positiv überrascht. Jetzt noch kurz zum Halbjahresbericht: Net. Cash: 2.8Bn€ -> in 12-18 Monaten +800Mio€ von TKE. -5k Mitarbeiter seit Q2 2024/2025. Verzeichnen immer noch sehr wenig Bedarf über alle Kunden Gruppen hinweg. Der Verkauf von Material Services scheint ihnen sehr wichtig zu sein. MX ist auch die einzige Sparte die ein Verkaufsplus verschreiben konnte. Die APEX Maßnahmen scheinen sehr gut umgesetzt zu werden, es konnte fast durch die Bank EBITA Steigerung erzielt werden, oder besser gesagt weniger Verlust.
Thyssenkrupp Momentan (2026-04-15)2026-05-08· 2 min read
Thyssenkrupp ist seit dem Iran Krieg, und den Spekulationen über das mögliche Scheitern des Steel-Europe Verkaufs, immer noch extrem volatil…
Thyssenkrupp ist seit dem Iran Krieg, und den Spekulationen über das mögliche Scheitern des Steel-Europe Verkaufs, immer noch extrem volatil geblieben. Die Aktie hat eigentlich von dem hoch bei , nach dem Börsengang von TKMS, bis runter auf das 52 Tage Tief bei alles durchgemacht. Die neuen Stahl-Import Regeln sind, meiner Meinung nach, überraschend aggressiv. Das ist ziemlich lustig weil im Dezember habe ich folgendes geschrieben: "So keep a close eye on german and european politics, i believe that the message has arrived in brussels and berlin but they are notoriously slow to do anything. Jetzt können nur noch 18,7mio Tonnen Stahl Zollfrei importiert werden, und der Zoll ist jetzt auf 50% gestiegen. Ehrlich gesagt ist die Zollfreie Grenze mehr oder weniger egal, es ist gut das sie halbiert wurde, das ist aber nicht so wichtig wie die Zölle. Leider ist 50% vermutlich auch nicht genug um den Stahl alleine zu Retten, vor allem wenn der Energiepreis weiter steigt. ABER, die chinesischen Hersteller sind viel sensitiver auf Energiepreise und schlechter werdenden heimischen Wirtschaft als wie jetzt die Europäer. Es kann also gut sein, das es irgendwo unterm Schnitt ok ausgeht. Das relevante in nächster Zeit ist natürlich ob der Energiepreis/Gaspreis stabilisiert werden kann, das wäre am Besten für Steel-Europe. Für Sparten wie Nucera wird die anhaltende Öl-Krise vermutlich viele Aufträge in die Bücher spülen. Wäre ich in der Deutschenregierung würde ich versuchen den Verkauf von SE zu verhindern ... aber für Aktionäre ist das sicher das beste. Es stehen ja auch noch der Verkauf von Automative-Technologie dieses Jahr an, sowie der komplette Verkauf von TK-Elevator, was beides zusammen so um die 6 Milliarden in die Kassen spülen soll.
↑↓ navigate · ↵ open · esc close